Die ersten Tage

Wie die ersten Tage verlaufen ist so unterschiedlich, wie die Persönlichkeiten, die hierauf Einfluss haben. Es gibt Hunde, die vom ersten Augenblick an „mitmachen“ und solche, die etwas mehr Hilfe bei der Eingewöhnung brauchen. Es gibt jene, die sofort stubenrein sind und jene, mit denen dieser Prozess eine langwierige Anglegenheit wird. Solche, die sich umgehend öffnen und solche, die einfach noch Zeit brauchen.

Hier einfach mal ein paar Tipps zu geben ist also wieder einmal unmöglich.

Doch natürlich finden sich eineige allgemeine Tipps, die man beherzigen kann.

  • Geben Sie Ihrem Hund die Zeit die er braucht, um „anzukommen“ und Sie und Ihren Tagesablauf kennen zu lernen. Das können je nach Typ Tage, Wochen oder auch Monate sein.
  • Stellen Sie Ihren Hund gerade in dieser Anfangszeit nicht in den Mittelpunkt, sondern lassen Sie ihn Sie begleiten.
  • Legen Sie schon von Beginn an fest, was er darf und was nicht. Bedenken Sie, dass ein „manchmal“, „vielleicht“ oder „mal sehen“ aus Hundesicht immer ein „Ja!“ ist.
  • Die Anfangszeit ist also jene Zeit, in der man der Erziehungs- und Beziehungsarbeit mit dem Hund klar den Vorzug vor klassischem Hundetraining gibt. Sitz oder Platz kann der Hund später immer noch lernen.
  • Gemeinsame Unternehmungen verbinden. Auch wenn es sich empfiehlt, die ersten Tage evtl auch Wochen nur in der Nähe des neuen Zuhauses spazieren zu gehen, damit der Hund die Umgebung kennen lernt, können Sie bald darauf zu ersten ganz bewussten „Abenteuern“ aufbrechen (natürlich immer unter Berücksichtigung der Persönlichkeit des Hundes). Sie sind wahre Beziehungsbooster.

Geben Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit für ein entspanntes Kennenlernen, führen Sie ihn in seine Rolle eines vollwertigen Familienmitglieds mit allen Rechten und Pflichten ein und unternehmen Sie etwas gemeinsam. So findet man am schnellsten und nachhaltigsten einen „Draht“ zueinander.