Die ersten Tage mit Baby

Und dann ist es soweit: das Baby ist da! Und nach kurzer Zeit darf es auch schon mit nach Hause! Doch wie gestalte ich den Erstkontakt mit meinem Hund optimal?

Auch hier gilt wieder: nicht alle Hunde sind gleich. Auch wenn der Verlauf des Erstkontakts also je nach Hund unterschiedlich gemanaged werden muss, kann doch folgendes für alle Vierbeiner beachtet werden:

  • Legen Sie Ihr Kind nie auf den Boden, um es vom Hund abschnuppern zu lassen. Nehmen Sie es besser in den Arm oder stellen Sie den MaxiCosi auf eine sichere, erhöhte Position, wo der Hund ihn nicht umwerfen kann.
  • Lassen Sie Ihren Hund das Kind erst von Weitem beschnuppern und erst später aus der Nähe.
  • Sorgen Sie dafür, dass ihr Hund es nicht anstupst, ableckt oder mit der Pfote touchiert.
  • Ein aufgeregter, stürmischer Hund darf sich niemals dem Baby nähern.
  • Loben Sie jede freundliche und ruhige Annäherung Ihres Hundes ebenso freundlich und ruhig.
  • Zwingen Sie Ihren Hund nicht zur Begrüßung und lassen Sie ihn weggehen, wannimmer er möchte. Hunde können auch aus der Ferne Gerüche überaus gut wahrnehmen, oftmals ist ihnen der plötzliche Trubel zu viel und sie möchten sich lieber in Ruhe und aus der Distanz mit der neuen Situation und dem neuen Familienmitglied auseinandersetzen.

Übrigens: Ihr Hund wird Ihr Baby nicht toller finden bzw. sich ihm gegenüber freundlicher verhalten, wenn Sie ihm vorher aus dem Krankenhaus Babykleidung mit nach Hause nehmen. Diese interessante Behauptung kann man getrost in den Bereich der Mythen ablegen.

Versuchen Sie also, schon von Beginn an möglichst viel Wert auf gemeinsame Entspannung zu legen und setzen Sie vom erstem Moment an die Regeln und Pflichten für Ihren Hund fest. Scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe zu holen, wenn Sie gerade zu Beginn Kind und Hund noch nicht so gut unter einen Hut bekommen und bedenken Sie: Hunde können es (wenn sie darauf vorbereitet wurden) durchaus aushalten, wenn sie eine Zeit lang hinten anstehen, soferne sie nicht plötzlich völlig vernachlässigt werden und es ich nicht um einen Dauerzustand handelt.

Hunde, die gut auf diesen Moment vorbereitet wurden, haben weitaus geringere Probleme mit der Rolle der „zweiten Geige“, als jene, die bis dato stets im Mittelpunkt standen. Denken Sie also daran, schon möglichst frühzeitig mit der individuellen Vorbereitung Ihres Hundes auf diesen Lebensabschnitt zu beginnen!

Wie vorbereiten? Mit einem unserer Kurse:

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Das 1×1 für Kind und Hund

Hunde verstehen lernen

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